Zu einem Anzug gehört mehr als nur ein passendes Hemd. Die komplette Ausstattung wird nur durch Accessoires erreicht, die mittlerweile wieder im Trend sind. Für welches Extra sich nun entschieden wird, entscheidet der Anlass und natürlich auch der eigene Geschmack.

Modeaccessoires zum Herrenanzug

Einstecktücher

Zu vielen Anlässen kann auf das Einstecktuch verzichtet werden. Wenn es einem Einstecktuch bedarf, dann sollte diese farblich zur Krawatte passen. Dabei sollte ein selbst gefaltetes Exemplar immer bevorzugt werden, denn das wirkt deutlich besser als die Attrappen, die lediglich auf Kunststoff befestigt worden sind.

Manschettenknöpfe

Männer verzichten weitestgehend auf Schmuck aus Edelmetallen. Dennoch beliebt sind aber Manschettenknöpfe, die sowieso in die Garderobe für den Arbeitsalltag gehören. Egal ob bei geschäftlichen Anlässen oder innerhalb von festlichen Freizeitveranstaltungen, Manschettenknöpfe machen immer einen guten Eindruck.

Es gibt aber dennoch auf etwas zu beachten. Manschettenknöpfe sollten aus einem hochwertigen Material stammen, dabei sollte der Juwelier als Quelle gelten. Zu achten ist aber, dass die Manschettenknöpfe auch farblich zur Uhr passen.

Sehr beliebt ist auch die Kombination aus Manschettenknöpfe und einer Stickerei mit den Initialen. Bei geschäftlichen Anlässen ist das unerlässlich, denn potenzielle Investoren achten genau auf diese kleinen Details. Wer sich hierum Gedanken macht, der überdenkt seine Produkte wohl häufiger und entsprechend gut scheinen dann auch die Leistungen zu sein.

Gürtel

Die Hose sitzt zwar optimal, da sie durch einen Änderungsschneider oder sogar direkt vom Maßschneider stammt, aber ein Gürtel sollte dennoch getragen werden. Ein Gürtel hat einen dekorativen Effekt, der das Gesamtbild ergänzt.

Die Farbkombination ist selbstverständlich am wichtigsten. Schwarz passt perfekt zu einem dunkelgrauen Anzug. Ein blauer Anzug lässt sich sowohl mit Schwarz als auch mit Braun kombinieren, sofern der Farbkontrast zu den Schuhen passt.

Socken

Die Socken verraten, ob der Mann wirklich Geschmack besitzt. Die Blicke des einzelnen fallen meistens zuerst auf die Schuhe, dabei kommen mögliche Defizite bei der Wahl der Socken auf. Daher sollte die Wahl nicht unüberlegt geschehen.

Die Exemplare sollten farblich zur Hose passen und über die Knöchel reichen, damit beim Sitzen dennoch die Haut verdeckt bleibt. Neonfarben, auffällige Muster oder gröbere Strickwaren sollten vermieden werden.

Fliege, Krawatte oder doch Plastron?

Bei gebundenen Accessoires wird sich zurückgehalten, obwohl diese Art von Accessoires überaus gut zum Herrenanzug passen würden. Ob Plastron, Krawatte oder Fliege. Alle Accessoires ergänzen und heben persönliche Eigenschaften hervor.

Bei einem Frack oder Smoking dominiert die Fliege. Das ist das Pflichtaccessoire. Im Berufsalltag hingegen genießt die Krawatte ein Monopol, hier ist die Fliege nur selten zu sehen. Ein Grund dafür ist der Dresscode in vielen Firmen.

Im privaten Umfeld jedoch passt der Querbinder überaus gut zu einem gehobenen Dresscode bei Anlässen aller Art. Optisch gibt es, aber einen Unterschied, ob die Herrenfliegen selbst gebunden wurden oder ob es sich um vorgebundene Modelle handelt. Bei gehobenen Veranstaltungen sollte daher immer selbst gebunden werden, selbst wenn es etwas Übung bedarf.

Ein Plastron wäre eine Alternative zur Krawatte und Fliege, die aber eher unbekannt ist. Es ähnelt einem Dreieckstuch und erfreut sich insbesondere im Reitsport einer großen Beliebtheit. Das Plastron ist Teil eines jeder exklusiven Kollektion von namhaften Designern. Es besteht aus Seide und kann locker in das offene Hemd gesteckt werden.

Tücher zum Anzug

Jeder Mantel wirkt ohne ein besonderes Extra langweilig. Im beruflichen Alltag oder auf Fashion-Events sieht man daher nur Männer mit einem Tuch oder Schal, denn das birgt das gewisse Extra. Je nach Jahreszeit ist das Accessoire eher dekorativer oder eher von Funktionell. Farblich sollte das Accessoire stets zum Mantel passen. Schlauchschals sind wieder angesagt und verleihen dem Mantel einen sportlichen L